Eine Delegation aus der brasilianischen Partnerstadt Brusque im Bundesstaat Santa Catarina hat Anfang Juli den Landkreis Karlsruhe besucht. Zentrales Element des Aufenthalts war die Teilnahme an der SDG-Konferenz der Hochschule Karlsruhe, bei der nachhaltige Entwicklungsziele und deren praktische Umsetzung im Fokus standen.
Die Delegation setzte sich aus Experten der Stadtverwaltung Brusque sowie Mitarbeitenden der Universität UNIFEBE zusammen. Neben der Konferenz lag ein besonderer Schwerpunkt des Besuchs auf den Themen Energieversorgung sowie Katastrophen- und Hochwasserschutz. Ziel war der fachliche Austausch mit lokalen Akteuren sowie das Kennenlernen bewährter Strategien im Umgang mit klimabedingten Herausforderungen.
Ein Programmpunkt war der Besuch in Bruchsal. Dort nahm sich Oberbürgermeister und BSG-Präsident Sven Weigt Zeit, die Gäste persönlich zu empfangen und ihnen die Stadt vorzustellen. Im Rahmen dieses Treffens wurde auch über die Erfahrungen Bruchsals mit Starkregenereignissen berichtet und aufgezeigt, wie die Stadt auf solche Extremwetterlagen reagiert.
In Karlsdorf-Neuthard wurde die Delegation von Bürgermeister und BSG-Vizepräsident Dr. Carra empfangen. Auch Edgar Geißler und Matthias Krause von der Feuerwehr nahmen sich Zeit für den Austausch mit den Gästen. In diesem Zusammenhang hatte die Delegation zudem die Gelegenheit, das neue Feuerwehrhaus zu besichtigen und Einblicke in die moderne Ausstattung und Organisation zu gewinnen.
Darüber hinaus informierten Alois Riffel und Dr. Lothar Wieser von der BSG über die Arbeit der Gesellschaft, insbesondere im Bereich der Auswandererforschung. Dieser Aspekt stieß bei den brasilianischen Gästen auf besonderes Interesse, da er die historischen Verbindungen zwischen der Region Karlsruhe und Brasilien verdeutlicht.
Der Besuch der Delegation aus Brusque unterstreicht die Bedeutung internationaler Partnerschaften für den Wissenstransfer und die gemeinsame Bewältigung globaler Herausforderungen. Der intensive Austausch soll auch künftig fortgesetzt und weiter vertieft werden. Allen Unterstützern auch auf diesem Wege vielen Dank!
